Verein: Bundesmusikkapelle Bruck am Ziller
Obmann: Wasserer Lucas
Kontakt: Dorf 46/3, 6260 Bruck am Ziller
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Chronik:  

 

 1798 - 1876: Aus dieser Zeitspanne sind nur sehr, sehr wenige Aufzeichnungen vorhanden. Vor allem wurde bei kirchlichen Anlässen und bei Hochzeiten ausgerückt.

1860: Die Kapelle wurde aufgestockt, da sie aus sehr wenigen Musikanten bestand. Einige Bürger von Bruck kauften sich selbst ihre Instrumente. Aber auch die Gemeinde gab eine finanzielle Unterstützung für vereinseigene Instrument. Von den nun folgenden Jahren gibt es auch nur sporadische Aufzeichnungen. Hauptsächlich wurde nur bei kirchlichen Anlässen. Aber auch so manch weltliches Fest wurde durch die Musikkapelle verschönert. In den folgenden Zeilen sind nur die Jahre angeführt, die für die Kapelle von besonderer Bedeutung waren.

1891: Am 21. Juni wurde die Zillerbrücke eingeweiht. Die Musikkapellen von Bruck und Schlitters empfingen den Brückenpaten, Franz von Lipperheide, mit Musik an der neuen Brücke.

1893: Zu "Aun" war ein Großbrand. Die Besitzer, Klaus und Balthasar Hechenblaikner, waren eifrige und gute Musikanten. Die Musikvereinskasse, die sie aufbewahrten, wurde auch ein Raub der Flammen. Eventuelle Aufzeichnungen über die Musikkapelle gingen somit verloren.

1890 - 1903: Während dieser Zeit war Josef Achleitner Kapellmeister. Er begnügte sich mit einer sehr kleinen Besetzung und rückte nur zu kirchlichen Anlässen aus.

1903: Stanis Widner wurde Kapellmeister. Da die Kapelle wenig Mitglieder hatte, richtete er selbst viele Musikanten ab.

1910: In diesem Jahr wurde ausdrücklich erwähnt, daß die Kapelle ein gutes und hohes Niveau im Spiel aufweisen konnte.

1914: Im Monat Mai wurde das erste urkundlich erwähnte Musikfest in Bruck abgehalten. Von diesem Fest stammt auch das erste Gruppenfoto. Die Kapelle hatte 30 Mitglieder. Im selben Jahr war Kriegsbeginn. Einige Musikanten mußten einrücken und so mancher kam von der Front nicht mehr zurück.

1922: In diesem Jahr fand die erste Auslandsreise nach München statt. Einige Musikanten mußten nach einem Tag wieder zu Hause sein. Es gab deshalb Streitereien. Auf der Heimfahrt kam es im Zug deshalb zum großen Krach und die Musikkapelle zersplitterte  sich daheim in drei Gruppen:

Bürgermusik (Dorfmusik - Führung: Josef Heigl)

Wilde Musik (Protestkapelle - Führung: Andrä Stöger)

Zipfl Musik (Spottkapelle - Führung: Stanis Widner; sie bestand aus nicht mehr aktiven Musikanten. Sie trugen als Kopfbedeckung eine Zipfelmütze, daher der Name "Zipfelmusik")

1923: Die entzweiten Gruppen vereinigten sich wieder zu einer Kapelle. Verschiedene Störversuche einiger Musikanten konnten die vereinte Kapelle nicht mehr sprengen.

1948: Das 150-jährige Musikjubiläum wurde gefeiert. Die Kapelle bestand aus 43 Musikanten. Bis 1954 blieb die Musikkapelle mit ihrem Spiel fast nur im Dorf oder in der näheren Umgebung. Sie spielte bei den verschiedensten kirchlichen und weltlichen Anlässen. Ab 1954 unternahm die Kapelle auch sehr häufig Auslandsreisen nach Deutschland und in die Schweiz.

1954: Die Musikkapelle unternahm die zweite Gastspielreise durch Deutschland. Während dieser stirbt zu Hause ein verdienter Altmusikant und Gemeindebürger (Josef Enthofer). Die daheim gebliebenen Musikanten verstärken sich mit Musikanten aus Schlitters und geben dem Verstorbenen ein ehrsames Geleit.

1967: Bau des Musikpavillons. Nach mehreren zähen Verhandlungen konnte man sich auf den Standplatz beim Pöltenwirt einigen.

1982: Die Musikkapelle bekommt im Mehrzweckhaus ein eigenes Probelokal.

1998: Das 200 Jahre-Jubiläum wurde mit einem großen Fest würdig gefeiert.

2000: Eine Auslandsauftritt in GARTOW wurde mit Bravour gemeistert.

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