Verein: Freiwillige Feuerwehr Bruck am Ziller
Kommandant: OLM Kircher Johannes
Kontakt: Dorf 40 a, 6260 Bruck am Ziller
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.ff-bruck.at
Anzahl Mitglieder:  
Vereinslogo + Foto:  

Chronik:

Die FF Bruck am Ziller wurde offiziell am 27.März 1905 gegründet.
36 Mitglieder waren zum Zeitpunkt der Gründung im Stammbuch verzeichnet.
Als Kommandant wurde Josf Enthofer Bauer beim Schwarzenberger gewählt. Schwarzenberger Sepp führte die Wehr bis in die Kriegsjahre 1939-1945 in
Mustergültiger Weise und die damalige Wehr war als eine der schlagkräftigsten im damaligen Bezirk Kufstein bekannt. Hilfeleistungen wurden schon viel früher bei Bränden und auch bei anderen Naturkatastrophen geleistet. So zum Beispiel 1809 als der Zillerbruckerhof angezündet wurde .1819 als der Seepen Murbruch (Bungger Lahn) bis 1821 fast nicht zum Stillstand zu bringen war. 1821 als ein Großbrand in Imming wütete und die vier Bauernhäuser Tröger Kafner,Noal,und Mülla mit Stallungen und Nebengebäuden bis auf die Grundmauern niederbrannten 1857 wurde das Anwesen Guggernbichl am 15. August ein Raub der Flammen.   

 

1893 Brand des gesamten Anwesen beim Oberauen am Bruckerberg.
Schließlich der noch heutige Alptraum, der große Murbruch oberhalb der Kirche wo das gesamte Dorfzentrum in Mitleidenschaft gezogen wurde, insbesondere beim Krämer (Oberwirt) wurde ein großer Teil des Gebäudes von der Mure weggerissen und verschüttet.   
1897 war dann der Großbrand des Fichterbauern am Bruckerberg. 1897 wurde auch bereits Hilfeleistungen der Bruckerer in Fügen offiziell erwähnt. Kurz nach der Gründung noch im Jahre 1905 wurde die Tauchspritze angeschafft. Im Herbst 1905 war das große Gründungsfest. Die erste Unterkunft der FF Bruck befand sich beim alten Schießstand beim Pöltenwirt. Wärend des ersten Weltkrieges mussten auch die Frauen bei den Löscharbeiten einspringen. In Schlitters war ein solcher Einsatz. Die Weiberleit wie sie in den Schriften erwähnt wurden, mussten auch die Tauchspritze bedienen.
  
Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Wehr weiter ausgebaut.
1925 wurde dann das neue Gerätehaus unterhalb vom Pöltenwirt in Kienberg gebaut. 1927 war dann der große Waldbrand im Zillerbrucker Wald 4 ha wald vom Tal bis zu Grünwiese wurden vernichtet. Wegen Wassermangel gab es damals schwierige Bedingungen beim Löschen. 1930 konnte aus einem Festertrag eine neue Motorpumpe angeschafft werden.
Die ersten Einsätze der Pumpe waren in Fügen beim Gerberstall und in Bruck 1931 beim Innereberleiten - der neugebaute Stall und das Wohnhaus ist den Flammen zum Opfer gefallen. 1938 wurde die Feuerwehr in Feuerpolizei umbenannt, die Uniformen geändert, dann dem Kreis Schwaz zugeordnet, bisher gehörte Bruck zu Kufstein (Gerichtsstand Rattenberg). Der Manschaftsstand wurde reduziert. Die Alten gingen zum Teil in Reserve. Der zweite Weltkrieg stand vor der Tür. Die Jungen mussten einrücken viele kamen nicht mehr nach Hause.   
1940 wurde, wie schon erwähnt, Josef Rieder vulgo"Hofer Seppl" zum neuen Kommandanten der Feuerwehr bestellt. Dieser übte sein Amt bis 1950 aus. Diverse Kleinbrände z.B. beim Stollenzuhaus in Imming sind zwar in den Analen vermerkt, aber große Neuerungen in der FF Bruck erfolgten erst wieder in den 50er Jahren.  
1951 wurde Widner Hans als Kommandant gewählt. Ein neues Gerätehaus wurde 1953 gebaut. Und eine neue Motorspumpe angeschafft. Im Jahr 1954 folgt dann der Ankauf einer dritten Motorpumpe für den Weiler Imming.
  
1961 erhielt die FF Bruck das erste Feuerwehrauto - einen Landrover mit einer Vorbaupumpe. Das moderne Zeitalter begann bei der Feuerwehr Bruck. Angeschafft wurde dieses Fzg aus Erträgen von Festen und Spenden der Bevölkerung. 1963 erfolgte die Anschaffung von Trockenlöschern. Im Jahre 1964 hätte sich beinahe ein großer Waldbrand im Zillerbruckerwald wiederholt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte dies jedoch verhindert werden. Im Juli 1967 nahm erstmals eine Gruppe an einem Landesfeuerwehrwettbewerb in Erwald teil und holte sich das bronzene Leistungsabzeichen.
  
1971 wurde eine zweite Rosenbauerpumpe angeschafft. Die Grundlage zu diesem Kauf bildete ein Fest der Jungmänner, welches ein überwältigender Erfolg war.
  
1972 war die Zeit reif für ein zweites Feuerwehrauto. Es war ein Ford Transit. Also ein Mannschaftsfahrzeug. Dies stellte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr dar. In dieser Zeit wurden auch 6 Funkgeräte für die Wehr angeschafft und in den Dienst gestellt.  
1973 wurde Hermann Höllwarth als Kommandant gewählt.
  
1974 konnte die FF Bruck eine Fahne anschaffen und in einem Festakt einweihen. Am 20 August 1974 war der Großeinsatz beim Murbruch im Schatzlwald.   
1976 kam es zum größten Brand nach dem Krieg. Durch Brandstiftung brannte der Deml Stall bis auf die Grundmauern nieder. Nur durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr Bruck und den Nachbarfeuerwehren konnte eine größere Katastrophe verhindert werden.   
Das Jahr 1981 zählte zu einem Freudenjahr der Feuerwehr Bruck. Zuerst wurde am 20. April 1981 ein Tankwagen angeschafft (gebrauchtes Fahrzeug) und im Herbst bezog man das neue Gerätehaus im Gemeindebau.   
Am 6. August 1985 gab es Hochwasser, der Ziller trat in Hart und Bruck über die Ufer Teile - der Felder von Imming und Bruck standen unter Wasser.   
1998 wurde ein neuer Tankwagen angeschafft - finanziert von Gemeinde, Land und Bezirk und von großzügigen Spenden der Bevölkerung von Bruck.   
Da im Jahr 2000 der Ford Transit 28 Jahre erreicht hatte, wurde er durch ein modernes Fahrzeug ersetzt. Finanziert von Gemeinde, Land und Bezirk und von großzügigen Spenden der Bevölkerung von Bruck.   
25.10.2002 Großbrand bei der Tischlerei Höllwarth. Der Maschinenraum und das nebenstehende Gebäude (Holz) konnte durch das schnelle eingreifen der Feuerwehren Bruck, Schlitters, Fügen, Hart, Strass gerettet werden. Der Dachstuhl und die angebaute Säge wurden ein Raub der Flammen.   
2002 konnte eine neue Pumpe angeschafft werden. TORNADO 1500 finanziert aus Landesmitteln durch LR Konrad Streiter.   
2003 bei der Jahreshauptversammlung waren Neuwahlen. Rauch Robert wurde als fünfter Kommandant und Jaidl Uwe als 10ter Kdstvtr. in diesen 100 Jahren gewählt - Ladner Sefan als Kassier, Köbele Werner als Schriftführer gewählt. Höllwarth Hermann und Taibon Gerhard wurden für Verdieste vom Bezirksfeuerwehrverband ausgezeichnet.   
2004 bekamen wir von der Gemeinde im Zuge vom Kindergartenneubau 2 neue Räume zur Verfügung gestellt.   
2005 wurde der Rover der 44 Jahre im Dienste stand durch einen gebrauchtes Fahrzeug ausgetauscht. Dieses Fahrzeug wurde von der Feuerwehrkasse und Gönnern der Feuerwehr finanzeirt und von der Feuerwehrkameraden Rieser Florian, Wurm Martin, Erler Markus, Köbele Werner und Rauch Robert in 250 Stunden unentgeltlicher Arbeit zum heutigen Stand hergerichtet. Dafür einen herzlichen Dank. 2005 wurde anlässlich der 100 Jahrfeier das Fahrzeug VW Doppelkabiner offiziell seiner Bestimmung übergeben. Fahrzeugpatin ist Schießling Maria.